Aktion "Civil Relief Munich":Positiver Größenwahn

Lesezeit: 3 min

Aktion "Civil Relief Munich": Markos Aristides Kern, der sich kurz Markos nennt, kennt sich mit Start-up-Unternehmen aus - und hat auf die Schnelle eine Ukraine-Hilfe organisiert.

Markos Aristides Kern, der sich kurz Markos nennt, kennt sich mit Start-up-Unternehmen aus - und hat auf die Schnelle eine Ukraine-Hilfe organisiert.

(Foto: privat)

Wie es Markos Aristides Kern und seinem Freundeskreis gelang, schon zehn Tage nach Putins Überfall auf die Ukraine Hilfstransporte zu stemmen und bedrohte Menschen nach Deutschland zu holen.

Von Berthold Neff, München

Wenn das Leben in Gefahr ist, kann Warten tödlich sein. Schon zehn Tage nach dem Überfall von Putins Armee auf die Ukraine startete von München aus der erste Hilfstransport in einer Kolonne von 16 Fahrzeugen an die polnisch-ukrainische Grenze, um dringend benötigte Hilfsgüter zu liefern - und auf dem Rückweg Kinder, Frauen, ältere Menschen und Kranke nach Deutschland in Sicherheit zu bringen. Etwa 2000 Menschen wurden auf diese Weise bisher vor Putins Bomben gerettet, und das Besondere daran ist: Es ist gelungen, den Großteil dieser Menschen in Gastfamilien unterzubringen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Elternschaft
Mutterseelengechillt
Mature woman with eyes closed on table in living room; Mental Load Interview Luise Land
Psychische Gesundheit
"Mental Load ist unsichtbar, kann aber krank machen"
Morning in our home; alles liebe
Beziehung
Wenn der einseitige Kinderwunsch die Beziehung bedroht
Man with notebook on bed in hotel room; Diary
Gesundheit
»Wenn man seinen Ängsten aus dem Weg geht, wird alles nur schlimmer«
Medizin
Ist doch nur psychisch
Zur SZ-Startseite