SZenario:Genießen, aber mit Anspruch

Der internationale Eckart-Witzigmann-Preis geht an den Viktualienmarkt, Starköche aus San Francisco und Graubünden sowie einen Polarforscher

Von Franz Kotteder

Könnte voll werden, da vorne auf der Bühne, denkt man unwillkürlich. Denn auf dem Viktualienmarkt gibt es derzeit exakt 112 Händler, und die Jury des internationalen Eckart-Witzigmann-Preises hat in diesem Jahr ja den Viktualienmarkt in der Sparte "Lebenskultur" als Preisträger erkoren. Es kommen dann aber doch nur Elke Fett, die offizielle Sprecherin der Marktkaufleute, Manuela Wilkerson vom Wurstimbiss Teltschik und Marina Bröckelt von Feinkost Hammer, um den Preis entgegenzunehmen. "Das wird wahrscheinlich ein Wanderpokal werden", sagt Wilkerson, schließlich ist man am Markt mächtig stolz auf die Auszeichnung. "Wir sind alle aus dem Häusl", sagt Elke Fett erfreut. Auch, weil der Preis von einem alten Bekannten kommt, der sich nun wirklich gut dort auskennt. "Ich habe in meiner Münchner Anfangszeit dem Viktualienmarkt fast täglich einen Besuch abgestattet", erzählt Eckart Witzigmann und grinst, "zum Einkaufen, und manchmal auch ein bissl zum Anbandeln."

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