Aufnahme von Geflüchteten:Tutzinger Containerdorf rückt näher

Aufnahme von Geflüchteten: Auf diesem Areal soll das Containerdorf entstehen. Dafür haben die Klosterschwestern ihre Zustimmung gegeben.

Auf diesem Areal soll das Containerdorf entstehen. Dafür haben die Klosterschwestern ihre Zustimmung gegeben.

(Foto: Arlet Ulfers)

Die Asylunterkunft nimmt eine der letzten bürokratischen Hürden. Von Mitte April an sollen die Module aufgestellt werden.

Das Tutzinger Asylcontainerdorf hat die nächste Hürde genommen. Am Dienstagabend hat der Gemeinderat das Konzept für 24 Containerwohnungen auf der Wiese vor dem Kloster einstimmig verabschiedet. Dort sollen bis zu 144 Menschen in sechs Modulen untergebracht werden können - wobei Familien nicht mit Fremden in einer Wohnung leben sollen, wie Bürgermeisterin Marlene Greinwald (FW) betont. Zwischenzeitlich waren für die hintere Zeile zwei weitere Stockwerke über dem Erdgeschoss angedacht. Weil das manchen zu wuchtig erschien, einigte man sich stattdessen auf eine Verlängerung der Zeile, wobei eine spätere Aufstockung theoretisch möglich bleibt. Die Container sollen nun schnellstmöglich auf der Klosterwiese aufgestellt werden. Tutzing hatte zuletzt keine größere Aufnahmeeinrichtung gestellt und ist dadurch nun unter Zugzwang.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusZwischen Fürsorge und Altersarmut
:"Ich kann meine Kinder nicht im Stich lassen"

Pflegemutter Vera Pein aus Inning hat mehr als 60 Pflegekinder großgezogen. Doch Rente bekommt die 66-Jährige nicht. Deshalb will sie nun in ein Tiny House umziehen.

Lesen Sie mehr zum Thema