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Starnberg:Strahlenbelastung durch Mobilfunk sinkt

Einhellig hat der Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität am Donnerstag Standorte für Mobilfunkmasten im Starnberger Stadtgebiet gebilligt, die von den Mobilfunkbetreibern Telekom und Telefonica benötigt werden. Beiden Konzernen wurde empfohlen, die Errichtung eines neuen Mastes auf einem dafür geeigneten und auch vorgesehenen städtischen Grundstück in Söcking zu beantragen. Im Gegenzug wurde die Verwaltung beauftragt, mit Telekom und Vodafone über die vorzeitige Auflösung des Standortes in der Riedeselstraße zu verhandeln. Die Strahlenbelastung für die Bevölkerung werde durch den neuen Mast im Vergleich zu den auf Hausdächern installierten Sendeanlagen in Abhängigkeit von Masthöhe und Abstrahlwinkel erheblich geringer, erläuterte Hans Ulrich-Raithel vom Umweltinstitut München. Der Funkstrahlen-Experten hatte verschiedene Alternativen geprüft und seine Expertise im Gremium präsentiert. Eines der entscheidenden Kriterien war, dass der Fortschritt-Kindergarten in Söcking nicht bestrahlt wird.