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Starnberg:Geld für den SC Percha

Verein will Sportplatz und Vereinsheim sanieren

Finanzielle Zuwendungen sind auch in Starnberg existenziell wichtig für viele Sportvereine: Bereits Anfang Oktober hatte der Starnberger Haupt- und Finanzausschuss vorbehaltlich der abschließenden Haushaltsberatungen für das Jahr 2020 einhellig Zuschüsse für sieben Vereine befürwortet. Einzig beim SC Percha mochte sich das Gremium nicht festlegen: Der rund 400 Mitglieder starke Club hatte einen Zuschussbedarf in Höhe von insgesamt 198 000 Euro angemeldet - die mit Abstand höchste Summe aller bedürftigen Starnberger Vereine. Das Gremium hatte den elf Punkte umfassenden Antrag daher zunächst zurückgestellt. Der überarbeitete Antrag landete am Montag erneut im Ausschuss, der nach Abstimmung mit Sportreferent Winfried Wobbe und dem Verein nun die Zahlung von 57 000 Euro für 2020 in Aussicht stellte.

Problematisch ist insbesondere der Zustand des Fußballplatzes: Wühlmäuse und Maulwürfe haben das Rasengrün unterhöhlt, für die Sportler bestehe Verletzungsgefahr, argumentieren die Vereinsvertreter. Allein für die Sanierung des Sportplatzes hatte der SC Percha zunächst 90 000 Euro veranschlagt. Die Stadtverwaltung befürwortete 20 000 Euro, insbesondere die Drainage soll unter die Lupe genommen werden. Für den Austausch der Duschköpfe wurden 1200 Euro veranschlagt; eine Sanierung der sanitären Anlagen und Duschen wurde zurückgestellt. Auch die Spielgolf-Anlage - laut Wobbe eine Starnberger Attraktion - ist sanierungsbedürftig: 5900 Euro kostet eine Beleuchtung, die Zwischenräume der Anlage sollen für 14 900 Euro hergerichtet werden. Die größte Summe mit 35 000 Euro verschlingt die Sanierung der Küche im Vereinsheim. An der kalkulierten Gesamtsumme in Höhe von 77 000 Euro will sich der Verein mit 20 000 Euro Eigenmitteln beteiligen. Für das Jahr 2021 ist eine Sanierung der Soccer-Anlage anvisiert.