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Nominierung:Schiebel will Bürgermeister werden

Bernried Aufstellungsversammlung der CSU zur Kommunalwahl 2020

Robert Schiebel (vorn Mitte) gehört schon 18 Jahre dem Gemeinderat in Bernried an, davon zwölf als Zweiter Bürgermeister.

(Foto: Privat)

Unter den 14 Kandidaten der CSU für den Bernrieder Gemeinderat sind nur vier Frauen

Der Bernrieder Gemeinderat Robert Schiebel will es noch einmal wissen: Der 61-Jährige tritt zum dritten Mal als Bürgermeisterkandidat für die CSU an. Auf der Aufstellungsversammlung wurde er einstimmig nominiert und steht zudem auf Platz eins der Kandidatenliste mit insgesamt 14 Bewerbern. Schiebel gehört schon 18 Jahre dem Gemeinderat an, davon zwölf als Zweiter Bürgermeister. Hauptaugenmerk will er auf die beengte Situation im Bereich Grundschule, Kindergarten und Feuerwehrhaus legen. Die Planungen sehen einen Umbau mit Erweiterung vor.

Als Bürgermeister würde er auf jeden Fall einen Neubau der Schule ins Auge fassen. Denn die Verkehrssituation sei am bisherigen Standort wegen der Feuerwehr daneben angespannt. Der Verwaltungsfachwirt im Starnberger Landratsamt könnte sich einen Standort im neuen Dorf vorstellen, weil dort auch 80 Prozent der Schüler wohnen. Allerdings müssten zunächst aussagekräftige Zahlen eruiert werden, um über Erweiterung oder Neubau entscheiden zu können. Auch ein neues Feuerwehrhaus könnte er sich vorstellen, weil das alte modernen Ansprüchen nicht genüge. Weitere Themen sind bezahlbares Wohnen, Zuzug von Neubürgern, Mobilität, mehr Radwege oder dass Bernried in den MVV-Tarif mit einbezogen wird.

Mit der Liste ist Schiebel sehr zufrieden. Platz zwei und drei belegen die Gemeinderäte Jochen Wolle und Regina Steiger. Der Ortsvorsitzende verwies darauf, dass die Kandidaten aus allen Berufs- und Gesellschaftsschichten kommen. Alle Altersgruppen sind abgedeckt von 21 bis 74 Jahren, allerdings sind nur vier Frauen darunter. "Es sind kompetente Kandidaten mit sehr viel Bodenhaftung", erklärte Schiebel.

CSU Bernried: Robert Schiebel, Jochen Wolle, Regina Steiger, Doris Kremser, Thomas Flakus, Claudia Nötting, Paul Somberg, Sophia Meyer, Friedrich Krauß, Martin Daschill,, Maik Staate, Stefan Schingnitz, Heinz Bißwanger und Bernd Schulz. Nachrücker: Rudolf Kuhn, Josef Nötting sen., Franz Mayr.

© SZ vom 20.01.2020 / SBH
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