Graupelschauer:Rutschpartie auf der A 95

Wintereinbruch im April

Es wird wieder glatt auf den Straßen. Die ersten Winter-Unfälle sind schon passiert.

(Foto: Felix Kästle/dpa)

Etwa 30 000 Euro Schaden bei drei Kollisionen nahe Seeshaupt

Nachts werden die Temperaturen frostig, und auf den Straßen wird es zum Teil schon glatt. Auf der Garmischer Autobahn ist es am Dienstagmorgen zu den ersten Unfällen wegen winterlichter Verhältnisse gekommen. Bei drei Karambolagen kurz vor der Anschlussstelle Seeshaupt waren vier Autos beteiligt. Zwei Insassen wurden leicht verletzt, der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf etwa 30 000 Euro.

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Weilheim mitteilt, waren die Fahrer in Richtung Süden unterwegs, als plötzlich ein starker Graupelschauer niederging, so dass die Fahrbahn in kürzester Zeit sehr rutschig wurde. Die Polizei geht davon aus, dass die Geschwindigkeit nicht diesen Verhältnissen angepasst war. Zudem waren auf den Autos noch Sommerreifen montiert. So kam es zu einer Reihe von Unfällen.

Eine 29-jährige Frau aus dem Bereich Penzberg prallte mit ihrem Wagen an die Mittel-Leitplanke; dabei wurde sie leicht verletzt. Ein 24-Jähriger geriet mit seinem Auto auf dem glatten Untergrund ins Schleudern und rammte den Kleinwagen einer Münchnerin auf dem rechten Fahrstreifen; der junge Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck und die drei Insassen in dem Auto der Münchnerin blieben bei der Karambolage unversehrt. Eine 53-Jährige aus München kam mit ihrem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort an die Leitplanke; auch sie erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Die 29-Jährige und die 53-Jährige wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Autobahn war zwischen den Anschlussstellen Wolfratshausen und Seeshaupt zunächst für etwa eine Stunde gesperrt, der Verkehr wurde über Eurasburg und Beuerberg umgeleitet, so dass es zu größeren Behinderungen kam. Im Einsatz waren vier Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim und aus Wolfratshausen sowie 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Münsing, Wolfratshausen und Bad Tölz sowie zwei Notärzte und fünf Rettungsdienstfahrzeuge. Die Polizei appelliert anlässlich dieser Unfälle an die Autofahrer, möglichst bald Winterreifen zu montieren.

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