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E-Mobilität:Volle Ladung

Weßling plant öffentliche Stationen für Elektroautos

Die Gemeinde Weßling will im nächsten Haushalt 30 000 Euro für die Anschaffung von öffentlichen Ladesäulen für E-Autos einstellen. Hans Rhomberg, der sich ehrenamtlich dieser Aufgabe angenommen hatte, stellte dem Umweltausschuss vor, wo die Anlagen platziert werden könnten. Für besonders geeignet hält er den Standort Parkplatz Meilinger Weg. "Ein Trafohäuschen befindet sich in unmittelbarer Nähe", sagte er. Dadurch würden die Anschlusskosten niedriger.

Fest eingeplant ist eine Ladesäule an der neuen Schule. "Die Leerrohre werden schon verlegt", sagte Bürgermeister Michael Sturm. Hier sollen Lehrkräfte, Sportler und Anwohner ihre E-Fahrzeuge aufladen können. Auch am Rathaus soll es eine Ladesäule geben. Allerdings nicht für die Öffentlichkeit, denn die Anzahl der Parkplätze ist zu gering. Daneben sollen Standorte in Hochstadt und Oberpfaffenhofen gesucht werden, denn die Ladesäule bei der "Acoustic Corner" wurde abgebaut.

Am Max-Doerner-Weg könnte eine weitere Ladesäule errichtet werden. Der Parkplatz von Gemeinderat Anton Wunderl (FW) sei wenig frequentiert. "Den kann ich anbieten", sagte der Landwirt. Die Verwaltung wird zunächst mit Rhomberg ein Beschaffungs-, Förder- und Betriebsmodell für die Ladestationen ausarbeiten, "die Rahmenbedingungen müssen vorher geklärt sein", betonte Sturm.

© SZ vom 20.03.2021 / pat
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