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Siedlung Ludwigsfeld:Kurz, aber stark

Baureferat versichert: Brücke übers Schwabenbächl trägt Lkw

Die kleine Betonbrücke, die in der Siedlung Ludwigsfeld über das Schwabenbächl führt, ist sicher. Das geht aus einem Schreiben des städtischen Baureferats hervor. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sei gewährleistet und eine Sperrung für Lkw nicht vorgesehen, schreibt das Referat und entkräftet damit die Bedenken des örtlichen Bezirksausschusses.

Der Streit um die Brücke geht Jahre zurück und wird immer wieder aufgewärmt. Die nur wenige Meter lange Brücke gehört zur Karlsfelder Straße, die die Wohnsiedlung mit dem Werk des Lkw-Herstellers MAN verbindet. Sie ist ein wichtiges Puzzlestück für eine neue Streckenführung der Straße, die die Siedlung von lästigem Durchgangsverkehr befreien soll. Die neue Straße soll die Karlsfelder Straße westlich der Siedlung mit der Dachauer Straße verbinden. So können Autofahrer aus Feldmoching, die zur Dachauer Straße fahren, die Siedlung links liegen lassen.

Mit den Sicherheitsbedenken wollten die Lokalpolitiker den Neubau der Straße beschleunigen, der seit Jahrzehnten wegen Rechtsstreitigkeiten nicht vorangekommen ist. Doch die Brücke kann laut Baureferat ohne Bedenken weiter von Lkw und Bussen befahren werden. Ein zusätzlich verbauter Stahlträger mache das möglich. Das habe Anfang 2019 ebenfalls eine Prüfung durch ein Ingenieurbüro ergeben. Die neue Streckenführung der Karlsfelder Straße werde durch diesen Umstand nicht weiter verzögert, versichert das Referat. Man erstelle derzeit einen Bebauungsplan und rechne damit, dass die neue Straße schon ab 2024 befahrbar sein wird. Für den Abschnitt westlich des Schwabenbächls zahlt MAN, östlich davon die Stadt.

© SZ vom 10.04.2021 / Jeso
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