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Sendling:Unter der Last der Laster

Anlieger der Oberländerstraße klagen über Lärm und Abgase

Von Birgit Lotze, Sendling

Nicht zur Ruhe kommen die Anwohner der Oberländerstraße. Sie fühlen sich nun seit mehr als einem Jahr massiv von Lkw gestört, die aus dem Westtor des Großmarkts zur Implerstraße fahren - und auch in die andere Richtung, was in der schmalen Straße allerdings sehr große Fahrkünste erfordert. Häufig bleiben die Schwerlaster stecken, blockieren sich gegenseitig, zumal sie sich die Fahrbahn mit Bus, Autos und Radlern teilen, die Anwohner klagen über Lärm und Abgase, es komme oft zu gefährlichen Situationen. Bei einer Ortsbesichtigung im vergangenen Jahr hatten sich eine Vertreterin des Kreisverwaltungsreferates und auch die Markthallenverwaltung offen für eine Lösung gezeigt, doch geschehen ist noch nichts. Jetzt hat eine Anwohnerin eine Messung des Verkehrslärms angeregt. Auch der Bezirksausschuss (BA) drängte am Montag in seiner Sitzung und kündigte einen Ortstermin an. Denn es zeichnet sich bislang nicht nur keine Lösung für den Lkw-Verkehr in der Oberländer Straße ab. Wegen einer Baustelle sollen die Schwerlaster bis Ende August in einer Richtung durch die Valleystraße geschickt werden, was der BA auch nicht als gute Alternative erachtet. Darüber hinaus lösen sich an einigen Stellen bereits die erst vor etwa einem Jahr aufgefüllten Rillen, die das Radeln auf dem Pflaster in der Oberländer Straße erleichtern sollen. Die Rillenfüller seien nicht für das Gewicht von Lkw gemacht, kommentierte BA-Chef Markus Lutz (SPD). "Und jetzt sind sie teils schon im Eimer."

© SZ vom 07.07.2021
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