Seltenes Ereignis Zur Mondfinsternis gibt es in der Stadt zahlreiche Aktionen

Ein roter Mond über München: Das gibt es in den nächsten 82 Jahren nicht mehr.

(Foto: )

Am 27. Juli heißt es für alle Münchner: Augen auf und nach oben schauen! Erwartet wird die längste totale Mondfinsternis mit einem roten Mond bis zum Jahr 2100.

Am Freitag, 27. Juli, heißt es für alle Münchner: Augen auf und nach oben schauen! Denn was dann gegen 21.30 Uhr am Horizont zu sehen ist, wird es so das ganze Jahrhundert nicht mehr geben: Für mehr als zwei Stunden leuchtet der Vollmond nicht wie üblich weiß - sondern rot. Erwartet wird die längste totale Mondfinsternis, die es in den nächsten 82 Jahren zu erleben gibt.

Aus diesem Anlass haben sich zum ersten Mal in der Geschichte Münchens fünf Kompetenzzentren - das Deutsche Museum, die Volkshochschule, die Ludwig-Maximilians-Universiät, das ESO Supernova Planetarium und die Volkssternwarte - zusammengeschlossen und bieten an vier Standorten zahlreiche Aktionen rund um das Himmelsereignis an.

Es gibt Vorträge und Führungen, Teleskopbeobachtungen und Aktionen im Planetarium. Auch der TV-Moderator und Astrophysiker Harald Lesch wird in der Volkshochschule auftreten. "Über den Mond griff die Menschheit nach den Sternen. Darüber, über den Mond als Trabant und Begleiter der Erde und als Ziel der Astronauten vor fast 50 Jahren, wollen und werden wir reden", sagt Lesch über sein Programm. Restkarten für das zum großen Teil kostenfreie Programm gibt es am besagten Freitag an den örtlichen Abendkassen.