Schwabing:Weniger mähen für mehr Artenschutz

Wenn nicht die Schafe im Englischen Garten weiden würden, dann stünde das Gras in einigen Teilen so hoch wie an vielen Stellen im Park. Nicht nur im Englischen Garten ist das so. Es fällt auf, dass an vielen Stellen in der Stadt auch das sogenannte "Straßenbegleitgrün" hoch hinaus wächst. Das hat auch eine Bürgerin bemerkt und im Bezirksausschuss (BA) Schwabing-Freimann nachgefragt, was es damit auf sich hat. Außerdem beklagt sie, dass die ungemähten Stellen oft "vermüllt" seien. Barabara Epple, Unterausschussvorsitzende für Umwelt-, Baum-, und Klimaschutz, erklärte, dass es sich um ein Pilotprojekt der Stadt handle, weniger zu mähen, um mehr Flächen für Insekten zu ermöglichen. Das Baureferat will unterschiedliche Mähmethoden für die Grünstreifen entlang der Straßen ausprobieren. Dazu gehören die Rasenflächen auf den Seitenstreifen, aber auch die Mittelstreifen. Wie sich dieses Konzept allerdings auf die Vermüllung auswirke, müsse man also abwarten. Dafür plädierte BA-Vorsitzender Patric-Wolf (CSU) in der jüngsten Sitzung. Dem schloss sich das Gremium an.

© SZ vom 02.08.2021 / ole
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