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Schwabing:Nein zu Werbeanlage

Nicht immer ist modern auch angemessen. Gerade bei technischen Entwicklungen gilt es, Vor- und Nachteile des Produkts abzuwägen, bevor es zum Einsatz kommt. Im Falle einer digitalen Werbe-Anlage, die am Kurfürstenplatz neben Schwabinger Jugendstil- und Gründerzeit-Architektur im Zehn-Sekunden-Takt wechselnde Bilder über den Schirm hätte flimmern lassen sollen, war die Meinung des Bezirksausschusses Schwabing-West eindeutig: Die Lokalpolitiker wollen "das Riesending" nicht. "Zum einen ist diese Anlage eine Wahnsinnsablenkung vom Verkehr", sagt Gremiums-Chefin Gesa Tiedemann (Grüne). "Zum anderen leuchtet das energieintensive Ding den Leuten, die in den Wohnungen gegenüber leben, dauernd ins Gesicht. Ne."

© SZ vom 27.11.2020 / eda
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