bedeckt München 25°

Schauburg:Stück für Stück die Welt entfalten

Hedwig Rost hängt ihrem Partner Jörg Baesecke Ohren an.

Märchen, Mythen und Schöpfungsgeschichten: In der Schauburg geben Hedwig Rost und Jörg Baesecke Antworten auf die Frage, wie die Welt auf die Welt kam.

Als Abbildungen des Menschseins, die nicht von einem einzelnen ausgedacht wurden, sondern ein Kondensat sind aus Lebensrealität, Erfahrungsberichten und Welterklärungsmodellen, schätzen Hedwig Rost und Jörg Baesecke Märchen und Mythen. Für ihr neues Stück "Wie die Welt auf die Welt kam" suchten sie zwanzig Geschichten aus, die ganz unterschiedliche Antworten auf die Frage geben, wie die Welt erschaffen wurde - und von wem?

"Wir starten mit der Genesis, und machen uns dann auf eine Reise rund um den Globus", sagt Hedwig Rost. Vertreten sind Schöpfungsgeschichten aus Nigeria, China, Finnland, Patagonien, Südafrika, Mali, Indien, dem Sudan, dem Kongo, Borneo, Kalifornien und Polynesien. Die Aufführung zeigt, wie sich die Völker der Yoruba, der Navajos, der Maori, der Maya und der Irokesen die Entstehung der Welt vorstellten und endet mit einer naturwissenschaftlichen Deutung, dem Urknall.

In ihrem Objekttheater hängt für jede Erzählung eine schwarze Mappe an einem Bühnenprospekt. Im Laufe der Vorstellung werden diese"Stellvertreter" von den Spielern abgenommen und aufgeklappt. "So lüften wir nach und nach die Geheimnisse", erklärt Baesecke.

Wie die Welt auf die Welt kam, ab 9 J., Sa., 25. Feb., 14 Uhr (Zusatzvorstellung) und 16 Uhr, Schauburg, Franz-Joseph-Str. 47, 089/23337155

© SZ EXTRA vom 23.02.2017/amm

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite