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Neuaubing/Westkreuz:Info-Material vom Lastenfahrrad

An der Ecke Limes-/Altenburgstraße steht seit kurzem ein mit Informations- und Bildungsmaterial bestücktes Lastenfahrrad. Maria Stalinski und Patrick Siskov von der Verbraucherzentrale Bayern haben es aufgestellt: Soziale Träger, Behörden, Läden und andere Einrichtungen aus dem Stadtteil können das Info-Radl nutzen, um ihre Angebote mit Flyern oder Broschüren öffentlich zu machen. Umgekehrt haben Menschen aus dem Viertel die Möglichkeit, kontaktlos beispielsweise an Angebote der Nachbarschaftshilfe zu gelangen oder Tipps für Eltern und Kinder zu bekommen. Denn wegen der Corona-Pandemie waren viele kommunalen Einrichtungen geschlossen. Jetzt öffnen sie zwar wieder, allerdings nur nach und nach.

Stalinski und Siskov, die Koordinatoren des im Januar gestarteten Projekts "Verbraucher stärken im Quartier", haben deshalb noch eine zweite Funktion in dem Depot-Fahrrad implementiert - es ist auch eine Gabenbox. "Wer etwas teilen möchte, kann es in dem Rad für andere hinterlassen", erklärt Siskov. "Das können Lebensmittel sein, aber auch Bücher oder Hygieneartikel."

Doch so kreativ die Lösung mit dem Radl ist - manchmal ist ein persönliches Gespräch einfach unabdingbar. Deshalb bieten Stalinski und Siskov auch während der Corona-Zeit kostenlose Sprechstunden für Verbraucher im Quartier per E-Mail an - unter muenchen.quartier@vzbayern.de.

© SZ vom 12.06.2020 / eda

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