Sanierungsarbeiten:Container vor der Alten Pinakothek

Die Sanierung der Neuen Pinakothek schreitet voran - das hat auch Folgen für das Gelände der Alten Pinakothek: Dort wird von diesem Montag, 16. Mai, an eine Containeranlage aufgebaut, teilte das Staatliche Bauamt München mit. Weil das Grundstück der Neuen Pinakothek für "die weitere Einrichtung der Baustelle" nicht ausreiche, müsse man sich gegenüber bedienen. Man beschränke sich dabei allerdings auf den nördlichen Teil des Nachbargeländes. Während der etwa achtwöchigen Aufbauzeit werden wohl auch Wiesenbereiche gesperrt. Die Behörde stellt aber in Aussicht: "Der Großteil der Freiflächen wird jedoch weiterhin uneingeschränkt zugänglich und nutzbar sein." Bleiben sollen die Container laut einer Sprecherin des Bauamts bis 2027.

Der Sanierungsprozess selbst wird noch etwas länger dauern. Dabei müssen von Schadstoffsanierung über Brandschutz bis Barrierefreiheit viele Maßnahmen durchgeführt werden. Seit Juli vergangenen Jahres sind die Tiefbauarbeiten im Gange. Wiedereröffnen soll das Museum nach aktuellem Zeitplan 2029. Unklar ist, wie sich die derzeit hohen Materialkosten auswirken werden. Die bereits stattliche Summe von 220 Millionen Euro, die vom Freistaat bewilligt worden ist, könnte noch steigen. Im Moment sehe man aber "noch keine konkreten Preissteigerungen", heißt es aus dem Bauamt.

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