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Fernsehfilm:"Die Figur des Überläufers war ihrer Zeit voraus"

Der Überläufer; Der Überläufer

Am Set mit Hauptdarsteller Jannis Niewöhner (links). Im Hintergrund beobachtet Florian Gallenberger (mit Strohhut) die Szene.

(Foto: NDR/Dreamtool Entertainment)

Der Münchner Florian Gallenberger hat Siegfried Lenz' posthum erschienenen Roman "Der Überläufer" als Fernsehfilm adaptiert. Ein Gespräch über den Schriftsteller und die Gestaltungsfreiheit des Regisseurs.

Dieser Überläufer ist eher ein Sprinter: Kurz bevor die Corona-Krise das halbe Land lahmlegte, stellte der Regisseur Florian Gallenberger noch schnell den Film fertig. Eigentlich sind es sogar zwei, die Adaption von Siegfried Lenz' Roman "Der Überläufer" wurde zweigeteilt und läuft im Ersten (Mittwoch, 8., Freitag, 10. April, je 20.15 Uhr). Es ist die Geschichte eines Wehrmachtsoldaten, der im letzten Kriegssommer zu den Sowjets überläuft, der Film dreht sich um Fragen wie Pflicht und Courage, Schuld und Sühne. Gallenberger ist gebürtiger Münchner, studierte an der HFF. 2001 erhielt er für seinen während des Studiums entstandenen Kurzfilm "Quiero ser" den Oscar. Für Kinofilme wie "John Rabe" oder "Colonia Dignidad" gewann er noch mehr Preise, letztes Jahr übernahm er recht kurzfristig die Regie für "Der Überläufer".

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