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Moosach:Schluss mit Steckenbleiben

Eisenbahnunterführung an der Dachauer Straße wird bald höher

Der geplante Neubau der Eisenbahnbrücke über die Dachauer Straße rückt näher. Im derzeit laufenden Planfeststellungsverfahren bleibt der Moosacher Bezirksausschuss bei seiner skeptischen Haltung: Die Lokalpolitiker sind nach wie vor der Ansicht, die Erneuerung des maroden Bauwerks werde mehr Schwerlastverkehr und mehr Feinstaub an den sogenannten Moosacher Stachus bringen. Die konkrete Planung selbst findet der Bezirksausschuss akzeptabel. Er will aber zum Ausbau und zur Anpassung der Dachauer Straße zwischen dem Moosacher Stachus und der Moosburger/Gröbenzeller Straße angehört werden. Unbedingt, so die Stadtteilvertreter, sei ein Verkehrskonzept zu erarbeiten und dem Gremium vorzustellen. Diese Forderungen erhob der Bezirksausschuss einstimmig.

Die Eisenbahnunterführung in Moosach hat eine traurige Berühmtheit erlangt, weil dort immer wieder Lastwagen und Busse stecken bleiben. Inzwischen ist zwar eine elektronische Höhenkontrolle eingebaut, die Fahrzeuglenker vor dem Einfahren stoppen soll und gegebenenfalls automatisch die entgegengesetzte Fahrspur sperrt. Mit dem Neubau aber soll unter anderem die lichte Höhe angehoben, der Unfallschwerpunkt auf diese Weise entschärft werden. Teil des Neubaus ist auch eine Anpassung des Straßenverlaufs der Dachauer Straße, er soll etwa zwischen dem Bauwerk und dem Moosacher Stachus - also dem Kreuzungsbereich Dachauer, Bauberger- und Pelkovenstraße - nach Südwesten rutschen.

© SZ vom 07.08.2020 / tek

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