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Maxvorstadt:Neuer Vorstoß für Tempo 30

Lokalpolitikern fordern Zone in der Schellingstraße

Die Politiker im Stadtbezirk Maxvorstadt starten einen neuen Anlauf, um die Schellingstraße zur Tempo-30-Zone zu machen. Einen entsprechenden Antrag der SPD hat das Gremium jetzt mehrheitlich beschlossen. Das Papier fordert von der Stadtverwaltung, auf der Ost-West-Achse zwischen Ludwig- und Lothstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen, wegen der dort verkehrenden Buslinien jedoch an den Kreuzungen keine "Rechts-vor-links"-Regelungen zu erlassen. Zuletzt hatte das Gremium 2015 einen ähnlichen Vorstoß unternommen, den das Kreisverwaltungsreferat (KVR) aber zurückwies. Die Begründung damals: Gesetzlich sei nur eine Tempobeschränkung "als Einzelmaßnahme", etwa im unmittelbaren Bereich von Schulen, zulässig, eben wie es bereits in den Abschnitten vor den Schulen an Schwind- und Türkenstraße geschehen ist.

Nach einer Bürgereingabe im Sommer sah sich die SPD nun berufen, einen erneuten Versuch zu unternehmen. "Mit der Argumentation können wir es probieren", glaubt SPD-Mann Felix Lang. Er meint damit das Hauptargument in dem Antragspapier, die Schellingstraße werde "intensiv von radelnden Studentinnen und Studenten" genutzt. Und diese seien durch den Autoverkehr sehr gefährdet. Langs Fraktionskollegin Gesche Hoffmann-Weiss verwies auf das Projekt der Technischen Universität (TU), in der Schellingstraße eine "grüne Welle" für Radler zu testen. "Da bewegt sich was", sagte sie. Nur Gerhard Mittag (CSU) zeigte sich pessimistisch: "Ich glaube nicht, dass wir von der Verwaltung eine andere Antwort bekommen."