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Maxvorstadt:Jetzt schon an den Sommer denken

In diesen kalten Tagen, welche den Münchnerinnen und Münchner auch noch von der schier endlosen Corona-Pandemie getrübt werden, wärmt allein schon das Wort: Sommerstraßen. Jene 14 Straßenabschnitte also, die vergangenen Sommer zum urbanen Erholungsraum erklärt und auch als solcher genutzt wurden. Etliche Stadtbezirke gingen dabei leer aus - und diese sollen bei der Planung der sogenannten saisonalen Stadträume 2021 bevorzugt berücksichtigt werden, wie das städtische Planungsreferat jetzt in einem Brief an den Bezirksausschuss Maxvorstadt ausführt. Das Gremium hatte per Antrag gefordert, Abschnitte der Augusten-, Türken- und Isabellastraße in verkehrsberuhigte Bereiche umzuwandeln, um den Bürgern "mehr Bewegungsfreiheit" im Zuge des Hygieneschutzes zu ermöglichen. Dies sei nicht möglich gewesen, so die Behörde - versichert aber, diese Abschnitte bereits für die anstehende Sommerstraßensaison vorzumerken. Allerdings, so merkt das Referat mit Blick auf das Verfahren an, könnten heuer wiederum aufgrund der angespannten Personallage "nochmals nur einfach umzusetzende Straßenräume als Sommerstraßen realisiert werden". Insofern stehe es dem Gremium (und damit auch anderen Bezirksausschüssen) frei, "leichter realisierbare Wünsche" nachzumelden, sollten bereits anvisierte Projekte nicht möglich sein.

© SZ vom 09.02.2021 / smüh
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