Lerchenau:Denkmaltour durch den Eggarten

Langsam geht es dem Ende des Sommers entgegen. In den Kleingärten werden die sogenannten Schwachzehrer ausgesät, man fährt die letzte große Ernte ein. Wie das im Münchner Norden aussieht, können Spaziergänger am Sonntag, 12. September, im Eggarten beobachten. Bei dem Rundgang durch die Siedlung, den das Münchner Forum organisiert, geht es aber nicht nur darum, die spätsommerliche Blütezeit zu erleben. Die Verantwortlichen wollen auch zeigen, welche Artenvielfalt es in dem grünen Viertel im Bezirk Feldmoching-Hasenbergl gibt und welchen ökologischen Wert es damit für die gesamte Stadt hat.

2030 soll das Gebiet mit etwa 1800 neuen Wohnungen bebaut werden und Platz für 5000 neue Bewohner bieten. Gegen diese Entscheidung des Stadtrats gab es in der Vergangenheit viel Protest vonseiten der Anwohner, aber auch von Naturschutzverbänden, die sich für den Tag des offenen Denkmals zusammengetan haben. So finden am Sonntag gleich vier Stadtteilspaziergänge durch die Kolonie statt, die offiziell gar keinen Denkmalstatus hat. Von 11 Uhr an geht es an der Lassallestraße/Ecke Wilhelmine-Reichard-Straße entweder durch den Eggarten oder um ihn herum los. Ab 16 Uhr gibt es noch einmal die gleichen beiden Touren. Jeder Spaziergang soll etwa drei Stunden lang dauern.

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