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Verkehr:Rufbus soll Unterbiberg und Neubiberg verbinden

Mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember fährt die Buslinie 211 eine andere Route und verkehrt nicht mehr direkt zwischen Unterbiberg und Neubiberg. Diese Lücke wollen die Fraktionen im Gemeinderat schließen. Laut Reiner Höcherl von den Freien Wählern planen sie, einen gemeinsamen Antrag an den Kreistag. Konkret ist die Idee, dass frühestmöglich ein Rufbus zwischen Neubiberg und Unterbiberg in den Testbetrieb gehen soll.

Wie auch bei der Bürgerversammlung in Unterbiberg vor kurzem deutlich wurde, ist bisher nur der Schulbusverkehr zwischen den beiden Ortsteilen mit Verstärkerbussen aufgefangen. Freizeitverkehr wie etwa zu Sportkursen ist davon nicht abgedeckt. Zudem gibt es ein paar Familien, deren Kinder auf der Heid wohnen, aber in Unterbiberg an die Grundschule gehen. Deren Bedarf deckt die Verstärkerbuslinie laut den Freien Wählern nicht ab. Sie müssten künftig in Neuperlach umsteigen, um nach Unterbiberg zu gelangen. Das Anliegen soll nun voraussichtlich im Dezember als gemeinsamer Antrag vorgelegt und formal im Neubiberger Gemeinderat behandelt werden.

© SZ vom 27.11.2019 / dabo
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