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Verkehr:Mit dem Rad zum Bus

Ottobrunn stattet Haltestellen mit Fahrradständern aus

Ottobrunn will seine Bushaltestellen ertüchtigen. Dazu wurde bei allen Haltestellen geprüft, ob ein Wartehäuschen, eine Sitzgelegenheit, ein Fahrradständer und ein Stromanschluss vorhanden sind und wie leicht Fehlendes ergänzt werden kann. Vorrangig sollen gute Fahrradständer installiert werden, um die kombinierte Nutzung verschiedener Verkehrsmittel - etwa Bus und Rad - zu verbessern. Wo das nicht bei einer Haltestelle selbst möglich sei, werde nach Möglichkeiten in deren Umkreis geguckt, erläuterte Bürgermeister Thomas Loderer (CSU). So werde mit nahegelegenen Geschäften gesprochen, ob deren Ständer öffentlich mitgenutzt werden dürften oder die Gemeinde bei ihnen entsprechende Ständer einrichten könne.

Zur Minimalausstattung gehöre bei jeder Haltestelle ein funktionierendes Licht, damit man zumindest den Fahrplan lesen kann, wandte Grünen-Gemeinderätin Doris Popp ein. An der Otto- und Theodor-Körner-Straße sei das auf beiden Seiten nicht der Fall, weil die Haltestellen zwischen den Straßenleuchten liegen. Selbst das Haltestellenschild könne man dort nicht erkennen.

Die Bürgervereinigung Ottobrunn (BVO) beantragte, an acht Standorten im Ort Handluftpumpen mit Manometer zu installieren. "Neben Fahrrädern könnten damit auch Kinderwagen oder Rollstuhlreifen betankt werden", begründete BVO-Vorsitzende Erika Aulenbach das Anliegen. Entschieden wird über das Anliegen in den Haushaltsberatungen.

© SZ vom 21.10.2020 / abo
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