Kinderbetreuung:Grasbrunn sucht Platz für Waldkindergarten

Die neue Einrichtung soll das Angebot in der Gemeinde erweitern.

In Grasbrunn könnte bald ein Waldkindergarten entstehen. Dies hat der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung auf Antrag der SPD einstimmig beschlossen. Nun prüft die Verwaltung die rechtlichen Vorgaben und geht auf die Suche nach einem geeigneten Waldstück. "Es gab eine breite Zustimmung für den Waldkindergarten", sagt Bürgermeister Klaus Korner (SPD). "Viele Eltern wollen heutzutage so etwas für ihre Kinder haben." In Grasbrunn gibt es laut Korneder einen stetigen Zuzug von jungen Familien, daher rechne die Gemeinde auch in Zukunft mit einer steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen. Ein Waldkindergarten könne da eine gute Ergänzung zu den bereits vorhandenen Kindergärten darstellen. Derzeit gibt es in Grasbrunn den Kindergarten Honigblume, die Kinderwelt Grasbrunn, den katholischen Kindergarten St. Christophorus, die Großtagespflegen gute Kinderstube sowie die bilinguale Kinderstube und das Kinderhaus Harthausen.

Eine passende Fläche für den Waldkindergarten wurde auch bereits ins Auge gefasst. Die ehemaligen Neukeferloher Wasserwerke könnten sich für das Vorhaben eignen. Eingezäunt seien sie bereits. "Aber natürlich werden noch weitere Flächen überprüft", so Korneder. Das Konzept des Waldkindergartens kommt aus Skandinavien. Ziel ist es, dass die meisten Aktivitäten außerhalb von Gebäuden, meist im Wald, stattfinden.

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