Infrastruktur:Einsatzzentrum für Garching

Standort der Zollbehörden in Hochbrück wird ausgebaut

Die Stadt Garching hat den Zuschlag für ein neues Einsatzzentrum der Zollbehörden erhalten. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat in einem Schreiben an die SPD-Bundestagsabgeordnete Bela Bach mitgeteilt, dass neben einer modernen und sicheren Raumschießanlage auch eine Sporthalle sowie ein neuer Einsatztrainingskomplex für die Beschäftigten der Zollbehörden errichtet werden soll. "Die Auswahl von Garching-Hochbrück für das neue Zentrum bedeutet eine Aufwertung für den Standort Garching", freut sich die Abgeordnete aus Planegg. Die neuen Arbeitsplätze und der Zuwachs an Möglichkeiten für den Vereinssport würden sich positiv auf die Stadt auswirken. "Das lässt sich jetzt schon sagen."

Das bestätigt auch Garchings Bürgermeister Dietmar Gruchmann: "Dank der guten Verhandlungen mit dem Zoll konnten wir erreichen, dass unsere Sportlerinnen und Sportler aus den Garchinger Vereinen in einigen Abendstunden und an den Wochenenden die Sporthalle des Bundes benutzen dürfen. Das ist für die wachsende Stadt eine wertvolle zusätzliche Infrastruktureinrichtung." Gleichzeitig solle ein öffentlicher Fuß- und Radweg als Abkürzung zwischen der Bundesstraße B 13 und dem Ortsteil Hochbrück ermöglicht werden, auch eine Erschließung des Grundstücks der Rettungshundestaffel solle in die Planungen eingebunden werden. "So haben wir für Bund und Stadt eine Win-win-Situation."

Am Standort des Zollamtes in Garching-Hochbrück sind bereits knapp hundert Mitarbeiter beschäftigt. Die SPD-Abgeordnete Bach sieht in dem Zollamt eine Einrichtung des Bundes, "die den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zugutekommt".

© SZ vom 15.07.2021 / SZ
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