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Infektionsschutz:Grasbrunner produzieren Masken in großem Stil

Die von den beiden Grasbrunnern Andreas Mühlberger und Christian Herzog gegründete Deutsche Maskenfabrik mit Sitz in Grafing hat nach Angaben der Gemeinde Grasbrunn alle Auflagen des Bundeswirtschaftsministeriums erfüllt und ist offiziell Teil des sogenannten Sprinterprogramms der Bundesregierung. Mithilfe des Programms werden kurzfristig verfügbare Maschinen zur nationalen und europäischen Herstellung zertifizierter Masken finanziell gefördert. Ziel ist, eine Produktionskapazität von 2,5 Milliarden Masken pro Jahr im Inland aufzubauen, um die Abhängigkeit von asiatischen Importen zu reduzieren.

Die innerhalb weniger Monate aufgebaute Maskenfabrik der beiden Jungunternehmer aus Harthausen produziert hochwertige Masken mit Tragekomfort unter Verwendung von inländischen Vliesen. Im Gemeindegebiet von Grasbrunn werden diese nach Angaben der Gemeinde ebenso wie in Vaterstetten und Baldham ohne Versandkosten frei Haus geliefert. Kunden müssten dazu im Webshop den Code "B304" eingeben. Andreas Mühlberger und Christian Herzog bringen die bestellte Ware dann persönlich zum Kunden, die Versandkosten werden storniert. Bürgermeister Klaus Korneder (SPD) nahm kürzlich eine Spende von 3000 Masken entgegen, die an die Grasbrunner Kitas und die Grundschule in Neukeferloh verteilt werden sollen.

© SZ vom 20.10.2020 / sz
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