Mode aus Berlin: Meschugge 54

Die beiden Schwestern Tanja und Verena Brock wollen im Meschugge 54 das angestaubte Schickeria-Image der Maxvorstadt mit Berlin-Flair aufpeppen. Der Mops Greta passt sich dem lässigen Ambiente an und schläft in einer Ecke. Die beiden jungen Unternehmerinnen, die auf 250 Quadratmetern Designermode anbieten, haben sich mit dem Laden einen "Kleinmädchentraum" verwirklicht. Studentinnen und modebewusste Frauen um die 40 gehören zur Kundschaft.

Neben dem Laden gibt es ein Café. Obwohl jeder eine eigene Eingangstür hat, gibt es auch einen Durchgang. "Wir haben von Anfang an geplant, den Laden mit einem Café zu verbinden", erzählt Brock. Zunächst sei das Café von einer Freundin der beiden Schwestern betrieben worden. "Sie wollte dann aber doch lieber studieren. Seitdem betreibt Sascha Lauble das Café."

Lauble ist laut seinem Kärtchen "Diplom Kaffee-Experte" und bietet seinen hauseigenen Kaffee an. "Wenn Frauen ihre Männer mit zum Einkaufen nehmen, setzen sich die Herren gerne ins Café und lesen Zeitung", erzählt Lauble. Für manche Kunden ist sein Café auch ein Ort, an dem sie über den geplanten Kauf nachdenken können. "Bei einem Cappuccino fällt einem die Entscheidung einfacher, gerade weil manche Kleider doch ziemlich teuer sind", sagt er.

Türkenstraße 54, 80779 München, Telefon: 089-27375028, Öffnungszeiten: Mo-Fr 12-19:30, Sa 11-18, Sonntag Ruhetag

15. März 2010, 13:162010-03-15 13:16:00 ©