bedeckt München

Impressionen aus Milbertshofen:Das vielschichtige Viertel

Sonnenanbeter im Park, Blaumänner bei der Arbeit und Münchens beliebteste Sehenswürdigkeit: Ein Rundgang durch Milbertshofen.

14 Bilder

Petuelpark in München, 2009

Quelle: Robert Haas

1 / 14

Sonnenanbeter im Park, Blaumänner bei der Arbeit und Münchens beliebteste Sehenswürdigkeit: Ein Rundgang durch Milbertshofen.

Früher war es der hässlichste Fleck in Milbertshofen, heute ist es einer der schönsten: Seit 2002 rollt der Verkehr durch den Petueltunnel. Wo früher eine Asphaltfläche war, liegt nun eine üppige Grünfläche - der Petuelpark...

Petuelpark in München, 2009

Quelle: sz.lokales

2 / 14

Wenn man aus dem Süden der Stadt kommt, ist der Petuelpark das Tor nach Milbertshofen. Das Viertel ist so etwas wie die "Verlängerung" von Schwabing. Die Grenze Milbertshofens im Norden läuft entlang der Gleisanlagen nördlich des Frankfurter- und Moosacher Rings. Im Westen grenzt Milbertshofen an Moosach und im Osten an Schwabing-Freimann.

-

Quelle: Robert Haas

3 / 14

Die Geschichte Milbertshofens reicht weit zurück: Das erste Mal erwähnt wurde "Ilmungeshoven" im Jahr 1149. 1910 - also vor genau 100 Jahren - wurde Milbertshofen gar zur Stadt ernannt. Doch die 4001 Milbertshofener waren darüber wenig begeistert, da die kleine Stadt hoch verschuldet war. Bereits 1913 wurde Milbertshofen deswegen ein Stadtteil von München.

Milbertshofen

Quelle: online.sdemuenchen

4 / 14

Das moderne Kulturhaus am Curt-Mezger-Platz ist das Zentrum des Viertels. Hier treffen sich die Viertelbewohner, um Ausstellungen zu besichtigen, Vorträgen zu lauschen, Konzerte zu besuchen oder um auf dem Flohmarkt zu stöbern.

Milbertshofen

Quelle: online.sdemuenchen

5 / 14

Milbertshofen ist eine beliebte Wohngegend. Zum Zentrum Münchens ist es nicht allzu weit und die Mieten sind nicht ganz so hoch wie in Schwabing oder dem Glockenbachviertel. Dafür sind die Fassaden auch nicht ganz so prächtig. Doch das Viertel hat auch eine industrielle Seite...

Milbertshofen

Quelle: online.sdemuenchen

6 / 14

Im Westen des Stadtteils geht es geschäftig zu: Denn hier liegt das BMW-Werk mit Produktionsanlagen und dem Forschungs- und Innovationszentrum.

-

Quelle: region.lks

7 / 14

Der BMW-Turm mit seinem Vierzylinder ist Hauptverwaltungsgebäude und Wahrzeichen des Autoherstellers.

80.000 Besucher entdecken die BMW Welt

Quelle: ag.dpa

8 / 14

Seit 2007 hat Milbertshofen ein spektakuläres Gebäude. Umrahmt von den Produktionswerken und dem Olympiapark steht die BMW-Welt. Die Event- und Ausstellungsstätte ist inzwischen die beliebteste Sehenswürdigkeit Münchens: Rund zwei Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher.

Milbertshofen

Quelle: online.sdemuenchen

9 / 14

Aber in Milbertshofen dreht sich nicht alles nur um Neuwagen. Die Automacher in der Knorrstraße 66 reparieren auch Oldtimer.

Milbertshofen

Quelle: online.sdemuenchen

10 / 14

St. Georg am Milbertshofener Platz ist die mächtigste Kirche im Viertel. Das katholische Gotteshaus wurde 1912 eingeweiht, da die Kirche Alter St. Georg in der Motorstraße im Norden des Viertels zu klein geworden war.

Milbertshofen

Quelle: online.sdemuenchen

11 / 14

Neben der Kirche St. Georg gibt es den spektakulärsten der zahlreichen Kinderspielplätze im Viertel. Hier gibt es alles, was das Kinderherz begehrt.

Milbertshofen

Quelle: online.sdemuenchen

12 / 14

1985 bezog Walter Lorenz mit einer Gruppe von Obdachlosen das Haus in der Pommerstraße 30. Das Haus wurde nach dem Heiligen Benedikt Labre benannt, der mit Bettlern zusammengelebt haben soll. Noch heute leben hier ehemalige Obdachlose, Lorenz hat den Verein "Schwestern und Brüder vom hl. Benedikt Labre" gegründet und zwei weitere Wohngemeinschaften ins Leben gerufen.

Milbertshofen

Quelle: online.sdemuenchen

13 / 14

Milbertshofen hat ein Stadtviertel im Stadtviertel: das Olympiadorf im nördlichen Teil des Olympiaparks. Die Wohnanlage, die zu den Olympischen Spielen 1972 errichtet wurde, hat einen eigenen Supermarkt, Restaurants, eine Kneipe, Ärzte, eine Bank und ...

Milbertshofen

Quelle: online.sdemuenchen

14 / 14

... sogar einen eigenen kleinen See. Im Sommer hüpfen die Olympiadorf-Bewohner hier gerne einmal ins Wasser.

© sueddeutsche.de
Zur SZ-Startseite