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Immobilienmarkt:Münchner Monopoly

Wer spielt mit am Münchner Immobilienmarkt und wer gibt wieviel Geld aus: Eine Typologie der Investoren - vom bescheidenen Häuslebauer bis zum Vertreter eines millionenschweren internationalen Pensionsfonds.

München, die Stadt des Immobilienwahnsinns: Im vergangenen Jahr haben Investoren hier fast drei Milliarden Euro in Büroimmobilien gesteckt. Doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Investitionen an der Isar sind zwar sehr teuer, gelten aber als extrem sicher. Wer kauft was für wie viel Geld? Eine Typologie des Immobilieninvestors in München, von privat bis institutionell, von regional über national bis international - auch wenn die Grenzen sich nicht immer scharf ziehen lassen.

Münchner Fassadenpreis, 2011

Nicht ganz billig: schöne Altbauten.

(Foto: Catherina Hess)

Normalverdiener - bis 400.000 Euro

Miete zahlen bis ans Ende des Lebens? Wen diese Perspektive erschaudern lässt, der wird den Kauf einer Wohnung oder eines Häuschens anstreben. Eigenkapital, Zinssatz, Tilgungsrate - für die meist größte Investition des Lebens wollen viele Faktoren berücksichtigt werden. Häufig reicht im teuren München das selbst erarbeitete Geld nicht aus, um überhaupt einen Kredit zu bekommen.

Schon in diesem Segment lässt sich der Wohnungskäufer deswegen typischerweise von seinen Eltern sponsern. Die Kreditraten bleiben immer noch eine Belastung; beim Abstottern kann man sich dann noch viele Jahre lang über die Konkurrenz ärgern, die den Kaufpreis nach oben getrieben hat: Denn private Kapitalanleger suchen häufig genau den gleichen Typ Immobilie.

Topverdiener und Erben - bis 2 Millionen Euro