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Häufige Probleme im Gefahren-Atlas:Gehsteig zu 100 Prozent blockiert

Parkende Autos: Wie bereits erwähnt, grenzen Parkplätze hier und da ungünstig an Radwege. Das Problem tritt verschärft an Stellen auf, an denen Autos quer zur Fahrbahn abgestellt werden müssen, etwa in der Römerstraße in Schwabing. Hier rollen sie mit der Vorderachse bis an den Radweg, schreibt ein Radfahrer. Auch in der Thalkirchner und der Katharina-von-Bora-Straße ist das so.

Gefahren-Atlas für Radfahrer

Katharina-von-Bora-Straße: Wenn Autos quer zur Fahrbahn abgestellt werden müssen, rollen sie oft mit der Vorderachse bis auf den Radweg, schreibt ein Leser.

(Foto: Florian Peljak)

Tische auf dem Gehsteig: Was für viele Münchner und Touristen oft eine Freude ist, ist für Radfahrer und Fußgänger mitunter ein großes Ärgernis - und manchmal eine Gefahr: die Terrassen vor Restaurants und Cafés. Das wird nicht nur vor dem Spatenhaus an der Residenzstraße deutlich, über das ein Nutzer schreibt: "Hier ist der Gehsteig zu 100 Prozent blockiert mit der Folge, dass Fußgänger den rot markierten Radweg nutzen, was zu einem extremen Gedrängel führt." Beschwerden dieser Art gibt es auch in der Sonnenstraße oder an der Ecke Ganghoferstraße/Kazmairstraße im Westend.

Radfahrer auf dem Gehweg: Die verkehrsberuhigte Richard-Strauss-Straße in Bogenhausen ist mit einem vergleichsweise breiten Gehsteig - und einem weniger breiten Radweg - ausgestattet. Das führt dazu, dass die Radler den Gehweg nutzten, zum Teil mit hoher Geschwindigkeit, wie sich ein Nutzer beschwert. Auch an der Landsberger Straße (auf Höhe der Hackerbrücke) und auf der Maximiliansbrücke fühlen Fußgänger sich bedroht. Dort kommen die Radfahrer mit großer Geschwindigkeit die Max-Planck-Straße heruntergerauscht.

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Fußgängerampeln: Wenig überraschend ist, dass Fußgänger an unzähligen Orten unzufrieden sind mit der Ampelschaltung. "Die Grünphasen sind so geschaltet, dass man immer nur bis zur Verkehrsinsel kommt, wo die Ampel dann auf Rot schaltet", schreibt ein Nutzer etwa über eine Fußgängerampel am Europaplatz. Mindestens so schlimm soll es an der Kreuzung Leopoldstraße/Altstadtring sein: Die Ampelschaltung sei auch hier "viel zu kurz", notiert ein Leser: "Wenn man bei Grün losgeht, springt die Ampel schon in der Fahrbahnmitte auf Rot."

Zu wenige Ampeln: Viele Fußgänger fühlen sich benachteiligt, wenn sie weite Wege gehen müssen, um eine Straße sicher zu überqueren, etwa an der Pilgersheimer Straße in Untergiesing: "Hier befindet sich eine Krippe, deren Kinder jeden Tag die Straße überqueren müssen", schreibt ein Nutzer: Ein Zebrastreifen oder eine Ampel wären "klasse".

Engstellen für Mopedfahrer: Mopedfahrer leiden an manchen Stellen darunter, dass sie weder Schnellstraßen noch Fahrradwege benutzen dürfen. Zum Beispiel an der Ecke, wo die Truderinger Straße in Berg am Laim auf die Einsteinstraße trifft. "Als Mopedfahrer muss man hier von Osten her illegal den Radweg benutzen, um nicht Hunderte Meter die Autobahn fahren zu müssen", schreibt ein Nutzer. In der Corneliusstraße, die nur für Radfahrer und Anwohner freigegeben ist, wünschen sich Mopedfahrer Ausnahmeregelungen, wie sie für Radfahrer gelten. Auch hier müssten sie auf gefährliche Straßen ausweichen, wenn sie etwa vom Gärtnerplatz nach Süden wollten.