München heute Autofreie Innenstadt / Hackerangriff / Italienisches München

Fahren statt Flanieren: Die Neuhauser Straße (hier eine Aufnahme aus dem November 1960) wurde erst im Jahr 1972 zur Fußgängerzone, und als solche besteht sie bis heute.

(Foto: Fritz Neuwirth/ SZ-Photo)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Kassian Stroh

Heute Vormittag haben wir in der Redaktion alte Fotos aus der Neuhauser und Kaufingerstraße durchforstet. Unvorstellbar, wie die noch in den 1960er-Jahren aussahen: Autos und Trambahnen quälen sich durch die Altstadt, dazwischen schlängeln sich Fahrrad- und Mofafahrer hindurch, auf den Bürgersteigen am Rand schieben sich Tausende Fußgänger vermutlich eher langsam voran. Erst 1972 wurde die Münchner Fußgängerzone eingeweiht, die sich heute keiner mehr wegdenken kann.

Immer wieder wurde sie um kleine Stücke vergrößert, zuletzt kam vor zwei Jahren die Sendlinger Straße dazu. Pläne für Erweiterungen gibt es zuhauf, denn München diskutiert in schöner Regelmäßigkeit darüber, die Autos aus der Altstadt zu verbannen. Allein: Es geht wenig voran.

Nun will Oberbürgermeister Dieter Reiter, dass der Stadtrat grundsätzlich Farbe bekennt, ob er sich ein autofreies Zentrum vorstellen kann. Schon allein, damit die Verwaltung mal wenigstens mit ersten Planungen beginnen kann. Und ein paar Ideen hat Reiter auch. Welche, darüber hat mein Kollege Dominik Hutter mit ihm gesprochen.

Das Wetter: Eine Mischung aus Schnee und Regen, maximal vier Grad. Fahren und gehen Sie vorsichtig!

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