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Gourmet Award 2016:Außergewöhnlich essen

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

SZ und Kustermann zeichnen die besten kulinarischen Konzepte der vergangenen zwei Jahre aus.

(Foto: dpa)

Noch nie hatte München so viele Sternelokale im Guide Michelin. Die besten neuen gastronomischen Konzepte aus den vergangenen zwei Jahren wollen die SZ und Kustermann am Viktualienmarkt mit dem SZ-Gourmet-Award auszeichnen.

Die Zeiten, als München lediglich eine Stadt der Bierwirtschaften war, ist inzwischen lange vorbei. Spätestens seit dem sogenannten "Deutschen Küchenwunder" der Siebzigerjahre, das vor allem mit Eckart Witzigmann im Tantris seinen Anfang nahm, ist die Stadt auch zu einer kulinarischen Metropole geworden.

An die 5000 Gaststätten gibt es heute allein im Stadtgebiet, nicht wenige davon sind ordentliche Speiselokale und Restaurants der besseren Sorte. Noch nie gab es hier so viele Spielarten der Kulinarik wie heute, und noch nie hatte München so viele Sternelokale im Guide Michelin: Inzwischen gibt es vier Zwei-Sterne-Häuser, sieben weitere Restaurants haben einen Stern.

Die Gastronomie hat also gewaltig zugelegt in den vergangenen zehn Jahren, die Gäste sind anspruchsvoller geworden, sie gehen öfter aus als früher. Und die Münchner Restaurantlandschaft ist seitdem vielfältig, nur gut zu kochen genügt nicht mehr. Man braucht als Gaststättenbetreiber heutzutage oft ein ungewöhnliches und schlüssiges Konzept, um die Gäste weiterhin ins Lokal zu locken.

Die besten neuen gastronomischen Konzepte aus den vergangenen zwei Jahren wollen die Süddeutsche Zeitung und das Fachgeschäft Kustermann am Viktualienmarkt nun mit dem SZ-Gourmet-Award auszeichnen. Der Preis wird am 9. Mai im Gloria-Filmpalast verliehen.

Über den Gewinner des Preises entscheidet eine fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Bobby Bräuer, Sternekoch im Esszimmer der BMW-Welt und Sieger des Gourmet-Awards 2014. Ihr gehören außerdem die Kustermann-Geschäftsführer Caspar-Friedrich Brauckmann und Bettina Dalm sowie von der Süddeutschen Zeitung Nina Bovensiepen, Leiterin des Ressorts München, Region, Bayern, und Gastro-Reporter Franz Kotteder an.

Die zehn Kandidaten stehen bereits fest, sie werden in den kommenden Wochen in einer Serie vorgestellt. Alle haben sie einiges gemeinsam: hohe Qualität, besten Service und ein außergewöhnliches Ambiente, das Lust aufs Essen macht.SZ