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Covid-19:Drei weitere Senioren gestorben

Drei weitere Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sind nach einer Erkrankung an Covid-19 gestorben. Dies meldete das Landratsamt am Dienstag. Damit sind seit Beginn der Pandemie 52 Einwohner des Landkreises nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus und einer Erkrankung an Covid-19 gestorben. Bei den Toten handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 88 und 94 Jahre sowie um einen 88 Jahre alten Mann. Im Kreisklinikum liegen 14 Patienten, die an den Folgen einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus leiden. Vier von ihnen werden beatmet. Dem Gesundheitsamt sind am Dienstag 56 neue Ansteckungsfälle bekannt geworden. Damit steigt die Zahl der seit Pandemiebeginn infizierten Landkreisbewohner auf 3394. Die Zahl der Personen, die eine Ansteckung oder Erkrankung überwunden haben, schätzte das Amt am Dienstag auf 2766. Damit gäbe es aktuell 576 Männer, Frauen und Kinder, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Zu den Einrichtungen, die von Ansteckungsfällen betroffen sind, gehören auch wieder einige Schulen im Landkreis, so die Grundschule Nord, die Pestalozzi-Schule und die Realschule in Fürstenfeldbruck. In Puchheim ist ein neuer Ansteckungsfall am Gymnasium gemeldet worden. Der betroffene Schüler galt als Kontaktperson. Fürstenfeldbruck und Germering, die beiden Städte mit den meisten Einwohnern, verzeichnen auch die meisten Corona-Infizierten. Für Bruck gab das Landratsamt an, dort hätten sich seit März 783 Personen angesteckt, für Germering lautet die Zahl 626. In Olching sind es laut Kreisbehörde 357 Personen.

© SZ vom 18.11.2020 / ano

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