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Coronavirus:Voruntersuchung im Zelt vor der Kreisklinik

Klinikum Fürstenfeldbruck

Ein sogenanntes Triage-Zelt haben Einsatzkräfte an der Brucker Kreisklinik errichtet.

(Foto: Matthias F. Döring)

Technisches Hilfswerk, Bayerisches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst haben im Auftrag des Landkreises vor dem Kreisklinikum ein sogenanntes Triage-Zelt aufgebaut. Das dient nach Angaben von Landrat Thomas Karmasin dazu, Patienten "vor der Klinik zu sichten und bei Verdacht schon außerhalb der Klinik zu isolieren", damit andere Patienten geschützt blieben. Der Begriff Triage wird normalerweise nur im militärischen Sanitätsdienst benutzt und bezeichnet das Vorgehen bei einem Massenanfall an Verletzten. Offensichtlich hoffnungslose Fälle werden ärztlich nicht mehr so intensiv betreut wie Patienten, die scheinbar Überlebenschancen haben. Das sei aber in Fürstenfeldbruck nicht so, schreibt Karmasin auf Facebook: "Gott sei Dank haben wir in der Klinik ausreichend Betten vorbereitet, in denen wir Corona-Patient(inn)en versorgen können. Auch Intensivbetten und Beatmungsgeräte sind noch ausreichend vorhanden, also bitte keine Panik!"

© SZ vom 30.03.2020 / ecs

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