Vortrag:Was bringt die Gen-Schere der Landwirtschaft?

Vortrag: Ein Mikroskop ist auf eine einzelne Zelle gerichtet, in der während eines Crispr/Cas9 Verfahrens gerade eine Injektionsnadel steckt.

Ein Mikroskop ist auf eine einzelne Zelle gerichtet, in der während eines Crispr/Cas9 Verfahrens gerade eine Injektionsnadel steckt.

(Foto: Gregor Fischer/picture alliance/dpa)

Bauernverband lädt zu Vortrag über Crispr/Cas und gesetzliche Regelungen ein.

Ist die neue Gentechnik Fluch oder Segen für die Landwirtschaft? Der Bauernverband lädt zu einem Vortrag ein über die Genschschere Crispr/Cas & Co. Der "Beitrag zur Meinungsfindung" findet am Mittwoch, 22. November, von 19 Uhr an im Restaurant zur Sonne im Bürgerhaus, Jahnweg 11, in Mammendorf statt. Laut der Pressemitteilung des Bauernverbands soll eine Deregulierung der vorhandenen Gesetzgebung durch die EU stattfinden. Informationen zum Thema Gentechnik sollen die eigene Positionierung dazu mit diesem Vortrag erleichtern.

Maria Lena Hohenester, von der Geschäftsführung der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern, kommt als Referentin. In jeder Zelle eines Lebenwesens befindet sich das Erbgut im Zellkern. Mit der Genschere Crispr/Cas können Gene eingefügt, entfernt oder ausgeschalten werden. Die Erbinformation und der Bauplan für Zellen kann damit verändert werden. In der Landwirtschaft verschwimmen durch Crispr/Cas die Grenzen zwischen klassischer Züchtung und Gentechnik.

Welche Vor- und welche Nachteile dieses neuartige Verfahren der Züchtung mit sich bringen könnte, erfahren die Teilnehmer an diesem Abend. Eine Anmeldung zum Vortrag ist notwendig bis spätestens Donnerstag, 16. November, bei der Geschäftsstelle, unter Telefon 08141/322 10, per E-Mail an Dachau@BayerischerBauernverband.de oder online https://www.bildung-beratung-bayern.de/?tid=27022062.

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