SZ-Balkonien:Fertig zum Buschen binden

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Es blüht in den Redaktions-Töpfen.

(Foto: privat)

Auf dem SZ-Balkon sprießen Pflanzen ohne jegliches Zutun

Von Birgit Goormann-Prugger

Wir müssen es unumwunden zugeben. Die Redaktion der SZ weiß gerade nicht so genau, was sie tut beziehungsweise, was sie sich da heranzüchtet auf dem Balkon, der mal SZ-Balkonien hieß. Das war vor der Pandemie. 2019 war das Projekt gestartet worden. Einen Sommer lang hatten die Pflanzenkundler im Team dort alles bereitet und bestellt, auf dass es für die Bienen und Hummeln auf SZ-Balkonien eine rechte Freude sein sollte. Jedes Vögelchen, das auf einer wirklich sehr schönen Sonnenblume kurz Rast gemacht hat, wurde gefeiert, die Ankunft jeder Biene notiert und der Sonntagsdienst wurde an heißen Tagen zum Gießen verdonnert.

Dann kam das Jahr 2020 und diese verdammte Pandemie. Weil niemand ins Büro kam, wurde nach dem Winter 2019/2020 auch SZ-Balkonien nicht mehr neu bepflanzt. Jetzt haben wir das Jahr 2021 und man kann nicht wirklich sagen, dass Corona vorbei wäre. Zwar ist die Impfquote im SZ-Team durchaus erfreulich, Abstand halten und Home-Office gehören aber nach wie vor zum Arbeitsalltag. Gemeinsame Pflanzaktionen gehören nicht dazu. Doch es wuchert, anders kann man es nicht beschreiben, auf dem SZ-Balkon auch ganz ohne eigenes Zutun. Und es blüht sogar in verschiedenen Farben. Gelb, Weiß und ein zartes Violett sind zu sehen. Etwas Pusteblumiges ist auch dabei. Ein Kraut hatte eine Kollegin, die über eine Pflanzenbestimmungs-App verfügt, schon als Knopfkraut identifizieren können. Es stammt ursprünglich aus Südamerika, ist inzwischen jedoch weltweit anzutreffen. Man kann es angeblich auch essen.

Aber der Rest? Was könnte das sein? Egal. Wir lassen es aber auf jeden Fall einfach mal weiter wuchern und gießen jetzt auch wieder fleißig. Vielleicht sind ja Heilkräuter dabei. Bald ist Maria Himmelfahrt.

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