Amperüberleitungskanal in Moosburg:Planfeststellungsverfahren für Räumung nötig

Seit Jahren klagen Anwohner rund um die Kanalstraße in Moosburg über nasse Keller. Sie bringen das mit dem Amperüberleitungskanal in Verbindung, der nach ihrer Ansicht einen höheren Pegel aufweist als in früheren Jahren. Die Interessensgemeinschaft Kanal, das berichtete Bürgermeister Josef Dollinger (FW) jüngst im Stadtrat, habe ihm jetzt eine Antrag geschickt, in dem die vorschriftsmäßige Wiederherstellung des Kanals gefordert werde. Gleichwohl die Stadt für den Werkskanal der Stadtwerke München nicht zuständig sei, habe sie vermittelt. Ergebnis: Abhilfe kann wohl nicht so schnell geschaffen werden, wie die Betroffenen sich das wünschen.

Man habe Anfang September Gespräche mit dem Landrat sowie Vertretern des Wasserwirtschaftsamts und der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt geführt, berichtete der Bürgermeister. Um den Kanal, auf dessen Grund es inzwischen offenbar viele Ablagerungen gibt, räumen zu können, benötige man ein Planfeststellungverfahren, so der Bürgermeister. Es sei aber nicht klar, "ob es zeitlich klappt, das bis zum Herbst des kommenden Jahres hinzukriegen", sagte Dollinger. Es ist also weiter Geduld gefragt. Die Stadt habe vermittelt, wie früher auch, so Dollinger, mehr könne man nicht tun.

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