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Freisinger Köpfe:Junge Leute für Politik begeistern

Der 16-jährige Jungpolitiker Kilian Winhart.

(Foto: Marco Einfeldt)

Kilian Winhart hat im Mai die Freisinger Schüler-Union gegründet

Mit nur 16 Jahren hat der aus Freising stammende Schüler Kilian Winhart bereits einiges vorzuweisen. Er ist Kreisvorsitzender der Auszubildenden- und Schüler-Union Freising, Schüler- und Kreisschülersprecher am Josef-Hofmiller-Gymnasium und trat schon mit 15 Jahren der Jungen Union und kurz darauf der CSU bei. Als treibende Kraft hinter der Gründung der Schüler-Union am 27. Mai 2020 steckte sein Wunsch nach mehr politischer Mitsprache, gerade für die jüngere Generation im Landkreis.

Trotz der aktuellen Coronalage schaffte Winhart es, 27 Mitglieder zu versammeln und so vollzog sich die Gründung der Schüler Union erstmals auf digitalem Wege. Die Auszubildenden- und Schüler-Union Freising setzt sich vor allem für die Möglichkeit ein, dass jungen Menschen die politische Teilhabe ermöglicht wird und sie in einen Austausch mit amtierenden Politikern treten können.

Winhart selbst sieht gerade in Corona-Zeiten die Notwendigkeit, junge Leute mehr in die Entscheidungsprozesse der deutschen Politik einzubinden. Vor allem in Schulbelangen, wie einer möglichen Staffelung des Unterrichts, möchte Kilian Winhart mit der Schüler-Union eine starke Stimme für die Freisinger Jugend darstellen.

Auch seine Zukunft hat der Jungpolitiker schon ins Auge gefasst und die ist nicht sofort die eines Politikers: Nach dem Abitur möchte er am liebsten erst einmal Jura studieren, mit den zwei Schwerpunkten Wirtschafts- und Verfassungsrecht. Doch die Tür zu seiner Leidenschaft, der Politik, will sich der 16-Jährige weiterhin offenhalten, denn eine Karriere als Politiker kann man, laut seinen eigenen Aussagen, ohnehin schwer planen.

© SZ vom 09.11.2020 / liva
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