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Freising:Warten auf den Boom

Aktivsenioren rechnen nach der Corona-Krise mit viel Arbeit

Die Sprechstunde der Aktivsenioren am 2. Juni im Landratsamt Freising entfällt wegen der aktuellen Corona-Pandemie. Interessenten mit Fragen zur Existenzgründung, Betriebserhaltung oder Nachfolge sowie zu Marketing- und Vertriebsthemen können sich telefonisch mit Martina Fuhrmann (08761/7569152) oder Bernd Hoff (08161/919818) in Verbindung setzen.

Seit Mitte März sind bei den Aktivsenioren in Bayern alle Versammlungen, Meetings und Konferenzen auf Eis gelegt. Vereinschef Heiß habe seine Mannschaft deshalb zu einer "digitalen Offensive" via E-Mails, Skype, Video Chats, Telefon oder in den neuerdings stärker gewichteten Sozialen Medien aufgerufen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Aktivsenioren könnten auf diese Weise laufenden Kontakt zu ihren Klienten halten. Für den Aktivsenior Bernd Hoff aus Freising ist die digitale Kommunikation freilich noch lange kein Königsweg. "Ich bin ein erklärter Freund der persönlichen Gespräche", betont er in diesem Zusammenhang, "ich finde Distanz als störend und will bei einem Beratungsgespräch das Gesicht meiner Gegenüber aus der Nähe sehen, um ihre Reaktionen einschätzen zu können".

Dazu werde es - unter leicht veränderten Vorzeichen - vielleicht schon bald wieder mehr Anlass und Gelegenheit geben. "Wenn die Wirtschaft nach Corona wieder anläuft, werden wir in der Gründungsberatung und beim Coaching sehr viel zu tun haben", prognostiziert Vorstand Reinhold Heiß. "Da kommt ein richtiger Boom auf uns Aktivsenioren zu", ist seine Einschätzung. sz

© SZ vom 28.05.2020

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