Tag des Bieres:10 000 Euro gehen an die Ukraine-Hilfe

Lesezeit: 1 min

Tag des Bieres: 9650 Euro kamen am Tag des Bieres als Spende für die Ukraine-Hilfe zusammen. Die Scheckübergabe fand im Freisinger Rathaus statt. Von links: Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Peter Ziegltrum (Imbiss), Jürgen Charrois (Geschäftsführer Hofbrauhaus), Roland Debudey (Verkaufsleiter Hofbrauhaus), Anton Frankl (Festreferent), Josef Plank (kaufmännischer Leiter Brauerei Weihenstephan), Xaver Amler (Isarkindl OHG), Anne Scheer (Helferkreis Freising), Steffen Irion und Can Tuna (Parkcafé) sowie Stephan Griebel (Vorsitzender Helferkreis Zolling).

9650 Euro kamen am Tag des Bieres als Spende für die Ukraine-Hilfe zusammen. Die Scheckübergabe fand im Freisinger Rathaus statt. Von links: Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Peter Ziegltrum (Imbiss), Jürgen Charrois (Geschäftsführer Hofbrauhaus), Roland Debudey (Verkaufsleiter Hofbrauhaus), Anton Frankl (Festreferent), Josef Plank (kaufmännischer Leiter Brauerei Weihenstephan), Xaver Amler (Isarkindl OHG), Anne Scheer (Helferkreis Freising), Steffen Irion und Can Tuna (Parkcafé) sowie Stephan Griebel (Vorsitzender Helferkreis Zolling).

(Foto: Marco Einfeldt)

Der Freisinger Helferkreis sucht weitere Unterstützer.

Von Peter Becker, Freising

"Der gute Zweck stand im Vordergrund." Mit diesen Worten begründete Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher während einer Pressekonferenz im Rathaus, warum sich die Stadt Freising entschlossen hat, den Tag des Bieres trotz des Kriegs in der Ukraine zu veranstalten. Obendrein fiel das Ereignis zeitlich mit der Gründung des Freisinger Helferkreises zusammen. Mit im Boot war der Helferkreis Zolling um den Vorsitzenden Stephan Griebel. Als Spende aus dem Erlös des Tag des Bieres gehen 9650 Euro an die Ukraine-Hilfe, ein Betrag, den Eschenbacher auf 10.000 Euro aufrundete.

Eschenbacher sagte, man habe die Veranstaltung kurzfristig durchgezogen. "Das war gut so. Die Menschen waren froh, dass es wieder was zum Feiern gab." In den vergangenen Jahren war der Tag des Bieres wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Auch wegen des Kriegs in der Ukraine habe man abgewogen, ob die Veranstaltung stattfinden solle. "Wir können aber nicht alles herunterfahren", erklärte Eschenbacher. Dann habe der Aggressor schon gewonnen. Der Ukraine-Konflikt führe überdies den Menschen vor Augen, dass es nicht selbstverständlich sei, auf einem öffentlichen Platz feiern zu können.

Die Kräfte der Helfer, die schon länger im Einsatz sind, schwinden

Anne Scheer vom Helferkreis sagte, dass dieser noch Unterstützung vertragen könne. Die Kräfte derer, die schon länger dabei sind, beginnen zu schwinden. Jeder sei willkommen, ermunterte Scheer. Russisch zu können, sei kein Muss, wer helfen wolle, sollte aber auch mit Schwierigkeiten umgehen können.

Auf Interessierte warten folgende Aufgaben: Es gibt die Möglichkeit, eine Familie zu unterstützen, sich im Alltag zurechtzufinden. Dies beinhaltet eine Begleitung bei Dingen des täglichen Lebens wie Behördengänge, Kontoeröffnung, Schule, Kindergarten, Arztbesuche, Einkaufen sowie das Erklären von Bus- und Bahnverbindungen. Interessierte können sich unter der Adresse patenschaft@ukr.fshk.de melden. Wer Russisch oder Ukrainisch spricht, kann seine Dienste unter dolmetscher@ukr.fshk.de anbieten.

Personen, die einen Deutschkurs anbieten oder Informationen dazu suchen, erreichen den Helferkreis unter der Adresse deutschkurse@ukr.fshk.de. Wer Geflüchtete emotional aufbauen oder ihnen Abwechslung durch Sport, gemeinsames Kochen oder Basteln bieten will, kann sich unter freizeit@ukr.fshk.de melden. Menschen, die Geflüchtete zu Terminen fahren können, die nur schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind, melden sich unter fahrdienst@ukr.fshk.de. Weitere Anfragen beantwortet der Heleferkreis unter ukr@ukr.fshk.de.

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