Neues Stadtwappen für Freising:Der Bär ist erwachsen geworden

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Neues Stadtwappen für Freising: In einem einem "souveränen Look" komme das überarbeitete Freisinger Wappen daher, hieß es im Stadtrat.

In einem einem "souveränen Look" komme das überarbeitete Freisinger Wappen daher, hieß es im Stadtrat.

(Foto: Just Your Type/oh)

Stadtrat segnet Vorschläge für ein moderneres Corporate Design ab und will damit "Aufbruch, Leichtigkeit und Erfolg" symbolisieren.

Von Kerstin Vogel, Freising

Ohne weitere Diskussionen hat der Freisinger Stadtrat am Donnerstagabend das neue Stadtwappen und damit auch ein komplett neues Corporate Design für die Domstadt abgesegnet. Diese Neugestaltung war bekanntlich seit 2017 im Stadtrat und den Ausschüssen diskutiert worden. Zuletzt hatte man die Aufgabe, das aus den frühen 70er-Jahren stammende Wappen der Stadt zu überarbeiten, in die Hände eines Freisinger Studios für Schrift- und Markengestaltung gegeben.

Dessen Entwurf hatte nun schon im Finanzausschuss Gefallen gefunden, der Gesamtstadtrat zeigte sich am Donnerstag ebenfalls zufrieden mit der Präsentation von Wappen, Farbgebung und eigener Schrift, mit denen in Zukunft Schilder, Webseiten, Flyer und andere Werbemittel der Stadt gestaltet werden können. Die Rede war von einem "souveränen Look", der "zeitgemäß und historisch schlüssig" daherkomme.

Nun soll ein Design-Handbuch erarbeitet werden

In einem nächsten Schritt soll dafür nun ein Design-Handbuch erarbeitet werden. Erklärtes Ziel ist, die Umstellung auf die neue Optik bis 2024 umgesetzt zu haben. Dann kommt anlässlich des Bistumsjubiläums die Landesausstellung nach Freising, und die möchte man passend bewerben.

Der Bär im Wappen sehe nun "erwachsener" aus, hieß es in der Sitzung, der vorhergehende Entwurf sei als "zu kuschelig" und "zu hochnäsig" kritisiert worden, das habe man nun verbessert. Mit einer "subtilen Krümmung", "mehr Raute" und klassischen klaren Konturen strahle das Wappen nun "Aufbruch, Leichtigkeit und Erfolg" aus. Das Logo sei vereinfacht worden, die Farben seien "weniger pastellig" als in früheren Vorschlägen, führend bleibe aber ein leuchtend warmes Gelb. Im Vergleich mit anderen Städte und Gemeindewappen aus der Umgebung stelle man fest: "Das kann sich jetzt sehen lassen."

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