Freising:Literarischer Salon in der Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek lädt am Freitag, 26. November, um 19.30 Uhr zum "Literarischen Salon" ein. Inspiriert vom Jubiläumsjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland", berichtet Gisela Landesberger im Veranstaltungsraum der Bibliothek über das Leben von Milena Jesenska, einer bedeutenden, zu ihrer Lebenszeit aber oft verkannten tschechischen Frau. Die geborene Pragerin lebte von 1896 bis 1944 und war Journalistin und Widerstandskämpferin. In Prag hatte sie zahlreiche Kontakte in der deutsch-jüdischen Gesellschaft. Jesenska war die erste Übersetzerin Franz Kafkas, aus deren Liebesbeziehung die "Briefe an Milena" erschienen. Nach ihrer Verhaftung durch die Geheime Staatspolizei und Einlieferung in das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück im Jahr 1940, traf sie Margarethe Buber-Neumann, mit der sie eine Überlebensfreundschaft bis zu ihrem Tod 1944 verband.

Der Eintritt kostet neun Euro. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine Anmeldung gebeten (0 81 61/5 44 42 22 oder stadtbibliothek@freising.de). Es gilt 2G.

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