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Freising:IHK ist zufrieden mit Corona-Hilfen

15 Millionen Euro hat die Kammer für Landkreis Freising angewiesen

Die Industrie- und Handelskammer IHK für München und Oberbayern zieht eine positive Zwischenbilanz der Überbrückungshilfe II sowie der Novemberhilfe: Bis Mitte März 2021 habe die IHK als bayernweite Bewilligungsstelle in beiden Förderprogrammen mehr als 15 Millionen Euro zur Auszahlung an die Antragsteller im Landkreis Freising angewiesen, heißt es in einer Pressemitteilung. Mehr als 1000 Unternehmen und Soloselbstständige aus dem Landkreis hätten Anträge auf Überbrückungshilfe II oder Novemberhilfe gestellt. Bereits mehr als 90 Prozent dieser Anträge seien auch bearbeitet.

Der Bund hatte diese Hilfen aufgelegt, um die von der Corona-Krise besonders betroffenen Betriebe direkt zu unterstützen. "Seit einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie das öffentliche Leben und die Wirtschaft in unserem Landkreis. Die Einschränkungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens treffen besonders hart die Gastronomie, die Hotels, die Veranstalter, die Reise- und Tourismusbranche, der Einzelhandel und die Kunst- und Kulturbranche", erklärt Otto Heinz, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Erding-Freising und IHK-Vizepräsident. Die staatlichen Hilfen hätten in den vergangenen Monaten vielen Unternehmerinnen und Unternehmern geholfen, ihre Zahlungsfähigkeit abzusichern. Diese könnten aber niemals alle Verluste ausgleichen: "Nur mit selbst erwirtschafteten Umsätzen können Betriebe langfristig überleben", so Heinz. Der Ausschussvorsitzende lobt die schnelle Abwicklung der Corona-Hilfen in Bayern. Die Arbeit der IHK könne sich bundesweit sehen lassen: In keinem anderen Bundesland seien so schnell so viele Anträge bewilligt und Auszahlungen veranlasst worden, betont Heinz.

Informationen zu den Corona-Hilfsprogrammen für die Wirtschaft, den Antragsbedingungen und dem aktuellen Stand der Antragsbearbeitung sind online verfügbar: www.ihk-muenchen.de/corona.

© SZ vom 12.04.2021 / vo
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