Psychische Auffälligkeiten:Stelle für Jugendsozialarbeit an der Auer Realschule

Jugendhilfeausschuss stimmt Antrag der Schulleitung zu.

Einstimmig hat der Jugendhilfeausschuss des Kreistags eine Teilzeitstelle für Jugendsozialarbeit an der Abenstal Realschule in Au genehmigt. Die Schulleitung hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, weil sie sich seit einigen Jahren verschiedenen Herausforderungen stellen muss.

Die Schule verzeichne seit einigen Jahren eine deutliche Zunahme von Schülerinnen und Schülern mit psychischen Auffälligkeiten, heißt es zur Begründung des Antrags. Fälle von Schulangst, Schulschwänzen und -verweigerung nähmen zu. Kinder und Jugendliche mit Panikattacken, Sprechblockaden und Persönlichkeitsstörungen beanspruchten mehr Aufmerksamkeit als die Lehrkräfte leisten könnten. Ähnliches gelte für Fälle von Kindern oder Jugendlichen, die unter ADHS oder Autismus-Spektrum-Störungen leiden. Laut Schulleitung ist auch Mobbing an der Realschule ein Thema.

Die Personalkosten für die Stelle betragen 36 000 Euro pro Jahr. Erstmals soll sie im Stellenplan 2025 berücksichtigt werden. 385 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit in 17 Klassen die Auer Realschule.

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