Hilfsaktion:Päckchen für Menschen in Not

Hilfsaktion: Aktion Weihnachtstrucker: Johanniter sammeln wieder Päckchen.

Aktion Weihnachtstrucker: Johanniter sammeln wieder Päckchen.

(Foto: Johanniter)

Die Johanniter haben wieder die "Aktion Weihnachtstrucker" gestartet. Noch bis 15. Dezember können Spenden abgegeben werden - dann werden sie an Notleidende in Ost- und Südosteuropa und auch in Deutschland verteilt.

Auch in diesem Jahr sammeln die Johanniter Päckchen für die "Aktion Weihnachtstrucker". Privatpersonen, Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine werden dazu aufgerufen, für Not leidende Kinder, Familien, Senioren und Seniorinnen sowie Menschen mit Behinderung zu spenden. Bereits seit 30 Jahren leitet die Hilfsorganisation vor Weihnachten Päckchen mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug weiter - vor allem in ost- und südosteuropäische Länder, mittlerweile aber auch in Deutschland.

Auch in den Landkreisen Freising und Erding haben die Johanniter Sammelstellen eingerichtet. Noch bis zum 15. Dezember können die Päckchen dort abgegeben werden. Neben Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine werden sie in diesem Jahr auch in der Republik Moldau verteilt. Deutschland steht ebenfalls wieder als Zielland fest. "Die Zahl derer steigt, die mit äußerst geringen Mitteln auskommen müssen", sagt Michael Raab, Projektkoordinator des Johanniter-Regionalverbands Oberbayern.

Aufgrund massiv gestiegener Kosten wurde die Packliste diesmal etwas geändert

Aufgrund der auch in Deutschland massiv gestiegenen Kosten wurde die Packliste diesmal etwas geändert. Hinein soll ein Geschenk für Kinder (etwa ein Malblock, Malstifte), ein Kilogramm Zucker, drei Kilogramm Mehl, ein Kilogramm Reis, ein Kilogramm Nudeln, zwei Liter Speiseöl in Plastikflaschen, zwei Packungen Multivitamin-Brausetabletten, zwei Packungen Kekse, vier Tafeln Schokolade, zwei feste Seifen, zwei Zahnbürsten und zwei Tuben Zahnpasta.

Es sei wichtig, betonen die Johanniter, sich an die Packliste zu halten, damit keine Probleme am Zoll entstehen und die Menschen möglichst gleichwertige Päckchen erhalten. Wer möchte, kann eine Karte mit einem persönlichen Weihnachtsgruß beilegen. Die Artikel sollten in einen stabilen Karton geeigneter Größe gelegt werden. Zudem gibt es zusätzlich die Möglichkeit, "virtuelle Päckchen" zu packen durch Geldspenden.

Angenommen werden die Päckchen im Landkreis Freising bei der Johanniter-Unfallhilfe in Allershausen, in der Mittelschule Eching, im "Haus für Kinder Wunderland" in Eching sowie im Landkreis Erding bei den Johannitern in Wartenberg und der Spedition Fürmetz in Taufkirchen.

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