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Freiham:Informationen vom Stadtteilmanagement

Freiham-Nord wächst. Mehrere hundert Menschen leben bereits in dem neu entstehenden Quartier im Westen der Stadt, außer jeder Menge Baustellen und Schulen ist dort bislang allerdings nicht viel zu erkennen. Erste Eindrücke, wie Teile der Siedlung einmal aussehen werden, vermittelt noch bis zum 25. November eine Outdoor-Ausstellung am Freihamer Bahnhof: Sie zeigt Gestaltung und Architektur von 25 Projekten.

Mehr Infos rund ums Baugebiet gibt es ansonsten bei Stadtteilmanager Reinhold Petrich. Seit September residiert er, unterstützt von seinem Kollegen Daniel Genée, dienstags und donnerstags zwischen 9.30 und 17 Uhr im ersten Stock eines Baucontainers an der Ecke Wiesentfelser Straße/Helmut-Schmidt-Allee. Interimsmäßig. "Wir sind vor Ort, ansprechbar und informieren, was in Freiham gebaut wird, welche Einrichtungen da hinkommen und geben Tipps, wie man sich ehrenamtlich engagieren kann", sagt Petrich. Weil es wichtig ist, Bewohner und Nachbarn aus Aubing und Neuaubing von Anfang an in die Entwicklung mit einzubinden, um Beteiligung und Begegnung zu fördern und die Identität mit dem neuen Stadtteil zu stärken, hat der Stadtrat vor zwei Jahren erstmals ein städtisches Quartiersmanagement in einem Neubaugebiet befürwortet.

Dabei sollte Petrich statt in dem Baucontainer eigentlich in einem repräsentativeren und gut sichtbaren Infopavillon am Freihamer Bahnhof sitzen. Geplant war die Inbetriebnahme dieses Pavillons für das dritte Quartal 2019 - doch dann gab es "riesige Verzögerungen". Nun soll der Pavillon Petrich zufolge Mitte 2021 in Betrieb genommen werden.

© SZ vom 05.11.2020 / eda
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