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Feldmoching/Hasenbergl:Immer wieder

Bezirksausschuss fordert erneut die Zusage fürs Gymnasium

Es ist ein lang gehegter Wunsch im Stadtbezirk, unzählige Male vom Bezirksausschuss (BA) Feldmoching-Hasenbergl gefordert: Im Viertel soll ein Gymnasium gebaut werden. Mal signalisierte die Stadt Zustimmung, dann wurde wieder Abstand von der Idee genommen. Der Bedarf war aus Sicht des BA immer da und hat mittlerweile zugenommen, da der gesamte Bezirk und besonders Feldmoching wachsen.

Als Antwort auf einen Fragenkatalog, der sich auf eine Reihe an Infrastruktur-Themen bezog, haben die Lokalpolitiker jüngst eine Stellungnahme des Bildungsreferates erhalten, wie es mit einem Neubau aussieht. Eine "Sicherung weiterer gymnasialer Standorte im Stadtbereich Nord" sei im Stadtrat empfohlen worden, mit dem Entwicklungsgebiet an der Bergwachtstraße in Feldmoching gebe es "grundsätzlich eine Flächenoption", heißt es in dem Schreiben. Der Standort sei gut geeignet, würde Schulwege verkürzen und benachbarte Gymnasien entlasten.

Dem Bezirksausschuss reicht diese Aussage nicht aus. "Das klingt verwaschen", sagt der Vorsitzende Markus Auerbach (SPD). Das Bürgergremium hat darum zum wiederholten Male eine ausdrückliche Zusage verlangt, dass im Stadtbezirk ein Gymnasium gebaut wird, entweder eben auf dem Gelände der Bergwachtsiedlung oder im Zuge des Neubaus der Eduard-Spranger-Schule.

Ein Vertreter des Bildungsreferates habe bereits 2015 während einer Bürgerversammlung dem BA-Chef Markus Auerbach mündlich die weiterführende Schule im Stadtbezirk in Aussicht gestellt und laut Auerbach vorgeschlagen, das auf der Versammlung zu verkünden. Auerbach tat das seinerzeit nicht, weil er sich nur auf eine schriftliche Zusage, schwarz auf weiß, verlassen wollte.