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Feldmoching:Entwarnung am Krater

Die Stadtentwässerung spricht von einem "normalen Vorgang"

Die Stadtentwässerung (MSE) hat mitgeteilt, dass der in der vergangenen Woche entstandene Krater am Mühlweg die Straßenbenutzung nicht gefährdet und die neu gebauten Düker erfolgreich in Betrieb gegangen sind. Ein etwa zwei mal zwei Meter großes Loch im Boden nahe einem Düker hatte Argwohn bei den Anwohnern verursacht - auch deshalb, weil sie den Auswirkungen der Sanierungsarbeiten am Nordwest-Sammelkanal schon länger misstrauen. Wie die MSE in einer Stellungnahme schreibt, sei das Einsinken des Bodens ein "normaler Vorgang" im Zusammenhang mit der Notwendigkeit, den Boden zum Abschluss der Baustelle nachzuverdichten. Die erneute Sperrung der Baustelle hänge nicht mit dem Krater zusammen, sondern mit den aktuellen Arbeiten ; der Hohlraum werde wieder ausgeglichen. Anwohner hatten die Vermutung geäußert, dass sich im Boden noch weitere Hohlräume befinden. Die MSE sagt hierzu, dass bisher keine Auffälligkeiten festgestellt worden sind. Zudem werde geprüft, ob die Oberfläche ausreichend verdichtet wurde; diese Untersuchung zur Abnahme der Baustelle übernimmt die TU München.

Laut der MSE sind die Dükerbauarbeiten am Mühlweg in der vergangenen Woche abgeschlossen worden, das städtische Unternehmen rechnet mit Abschluss der Restarbeiten in dieser Woche. Die Überleitung des Grundwassers über die neuen Düker funktioniere wie geplant.