Wartenberg/Moosburg:Josefsheim soll Montessorischule werden

Der Montessori-Verein Moosburg hat der Regierung von Oberbayern einen neuen Schulstandort vorgeschlagen: das Josefsheim in Wartenberg. Der Standort werde geprüft, sobald alle erforderlichen Unterlagen eingereicht sind, teilte die Behörde mit. Davon erhofft sich der Vereinsvorsitzende Thomas Becker, in diesem Jahr oder notfalls spätestens 2019 die Schule eröffnen zu dürfen.

Vor wenigen Wochen hatte die Behörde eine Genehmigung zum zweiten Mal verweigert, damit war der Starttermin im September 2018 geplatzt. Becker hatte darauf ein Gespräch angestrengt, das der CSU-Politiker und Montessori-Unterstützer Florian Herrmann moderierte. In dem Gespräch brachte Becker das Josefsheim als neuen Standort ins Spiel. Daraufhin setzte die Regierung von Oberbayern eine neue Frist: Wenn die Schulgründer bis 3. August nachweisen können, dass der neue Standort langfristig gesichert ist, könnte die Schule genehmigt werden. Becker zeigte sich zufrieden: "Das Gespräch verlief sehr vorwärtsgewandt. Ausdrücklich wurde uns angeboten, dass wir jegliche Unterstützung erhalten." Zuvor sollte das ehemalige Normstahl-Gebäude umgebaut werden, die Baugenehmigung fehlte aber. Wegen des "enormen Zeitdrucks" hat der Verein diese Idee verworfen. Der neue Standort könne "unter Umständen sofort nutzbar sein", sagte Becker.

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