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Rosenheim:Kreativität in Zeiten der Krise

Kunstverein Rosenheim eröffnet seine Jahresausstellung KUNST AKTUELL 2020

"Hinter der Maske" heißt diese Arbeit von Bettina Gorn, sie ist beim Kunstverein Rosenheim zu sehen.

(Foto: Veranstalter)

Der Kunstverein zeigt seine Jahresausstellung

72 Künstler mit 115 Werken hat eine Jury des Kunstvereins Rosenheim in diesem Jahr zur Teilnahme an ihrer Jahresausstellung ausgewählt. Regionale und überregionale Künstlerinnen und Künstler sind vertreten, Etablierte und Neuentdeckungen. Werke aus Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Objekt, Skulptur und Videokunst lassen das vielschichtige, intellektuelle und emotionale Potenzial aktueller Kunst erleben. Dabei sprechen viele Werke in eher "leisen" Tönen und vermitteln auf subtile Weise innovative Denk- und Sichtweisen, metaphorische und ironisierende Bildwelten. In Zeiten der Pandemie habe, so schreibt der Kunstverein, das wichtige Gut der Kreativität wieder an Bedeutung gewonnen.

Kunst in Zeiten von Corona steht in jeder Hinsicht unter besonderen Vorzeichen, so ist für Besuche der Ausstellung, die von Samstag, 21. Juni, bis Sonntag, 26. Juli, in der Städtischen Galerie zu sehen ist, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Oberbürgermeister Andreas März wird sie am Samstag, 20. Juni, um 17.30 Uhr, im Kreise geladener Gästen eröffnen. Elisabeth Mehrl übernimmt die Einführung und verleiht den Preis für ein besonders gelungenes Werk. Wer die Ausstellung anschließend, zwischen 19 und 20 Uhr oder von 20 bis 21 Uhr besuchen möchte, kann das nach Voranmeldung bis spätestens 19. Juni tun, (08031) 1 21 66 oder info@kunstverein-rosenheim.de. Am Sonntag, 12. Juli, führen ab 13 Uhr die Vorsitzenden Elisabeth Mehrl und Peter Weigel durch die Ausstellung, Voranmeldung unter (08031) 3651447.

Am Sonntag, 26. Juli, können Interessierte von 15 Uhr an zur Finissage kommen. Darüber hinaus ist die Ausstellung in der Städtischen Galerie Rosenheim, Max-Brahm-Platz 2, von Dienstag bis Sonntag, von 13 bis 17 Uhr zu sehen.

© SZ vom 19.06.2020 / SZ

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